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Regeln: Jede Spielerbank muß 2 Türen haben. Das ist Vorschrift, aber für Eishockeyzuschauer eigendlich uninteressant. Für ebenfalls unwichtig hält man die Regel, dass der Spielername auf dem Trikot aus genau acht Zentimeter-hohen Buchstaben bestehen muß. Ein Spiel dauert drei Drittel zu je 20 Minuten. Die Spielzeit wird bei jeder Unterbrechung angehalten. Es handelt sich also um eine 60-minütige Netto-Spielzeit. Die zwei Drittel-Pausen haben eine Länge von 15 Minuten, in denen das Eis frisch präpariert wird. Die Teams wechseln nach jedem Drittel die Seiten. Steht es nach drei Dritteln unentschieden, gibt es ein Penaltyschiessen. In den Play-Offs wird das Spiel verlängert. Ein Team darf nicht mehr als sechs Spieler auf dem Eis haben. In der Regel sind das ein Torhüter, zwei Verteidiger und drei Stürmer. (Ausnahme siehe: Torhüter rausnehmen) Ist das Spiel unterbrochen, muss zuerst das Gastteam einen eventuellen Wechsel vornehmen, danach ist die Heimmannschaft dran. Meist werden alle Feldspieler im Block ausgewechselt, häufig aber auch nur das Verteidigerpärchen oder die Sturmreihe. Auch während das Spiel läuft, können Spieler jederzeit ausgewechselt werden. Während des Wechsels dürfen sich die einwechselnden Spieler nicht am Spielgeschehen beteiligen, sonst gibt es eine 2 Minuten Strafe. Das wichtigste beim Eishockey ist 122 cm hoch und 183 cm breit. Gejubelt oder getrauert werden darf erst, nachdem der Puck die Torlinie vollständig überquert hat. Ein Tor ist ungültig, wenn die Scheibe absichtlich ins Tor gekickt, geworfen oder auf eine andere Weise als mit dem Stock über die Linie gebracht wurde. Annulliert wird ein Tor auch, wenn ein Angreifer im Torraum steht oder sich sein Schläger darin befindet. (Torraumabseits) Ebenfalls keinTor heißt es, wenn die Scheibe vom Schiedsrichter direkt ins Tor abgelenkt oder das Tor aus seiner Verankerung gehoben wurde Wird das Tor aus seiner ursprünglichen Position verschoben, wird das Spiel unterbrochen. Geschieht dies absichtlich, bekommt der Torverschieber eine 2 Minuten Strafe. Wird das Tor in den letzten 120 Sekunden des Spiels absichtlich aus der Verankerung gestossen oder wird dadurch sogar eine klare Torchance vereitelt, gibt es sogar einen Penalty . Kurios: Hat ein Team am Ende des Spiels seinen Torhüter vom Eis genommen und ein Spieler verschiebt sein verwaistes Tor absichtlich, bekommt die andere Mannschaft gar einen Treffer zugeschrieben. Man spricht dann von einem technischen Tor Eishockeymannschaften treffen sich zu jedem Spiel frühzeitig, denn: Die Spieler müssen einiges an Ausrüstung anleden. Feldspieler tragen Helm, Handschuhe, Schulterschutz, Ellbogenschoner, gepolsterte Hosen, Tiefschutz, Knieschützer, Schienbeinschoner, Stutzen, Trikot sowie Schlittschuhe und einen Stock. Der Schläger muss bestimmten Maßvorgaben entsprechen. Torhüter haben einen breiteren Schläger ausserdem einen Fang- sowie einen Blockhandschuh. Die Beinschoner des Goalies düerfen nicht breiter als 30 cm sein. Ausserdem muss der Torhüter eine Vollgesichtsschutzmaske tragen. Die Ausrüstung der Eishockey-Cracks hat bestimmte Maßvorgaben. Interessant wird das vor allem beim Spieler-Stock. Eine Mannschaft kann veranlassen, dass der Schläger eines bestimmten gegnerischen Spielers überprüft wird. Dabei konzentriert man sich meistens auf die Höhe der Schaufel oder deren Krümmung. Ist die nicht korrekt, gibt es eine 2 Minuten Strafe. Wurde aber zu Unrecht reklamiert, bekommt die Mannschaft, die nachmessen ließ, die 2 Minuten. Es ist ein bisschen wie Harakiri, aber häufig bleibt einem Trainer nichts anderes übrig: Liegt sein Team kurz vor Schluss zurück, kann der Coach seinen Torhüter vom Eis nehmen und diesen durch einen weiteren Feldspieler ersetzen. So schafft der Trainer eine Überzahlsituation. Der Schuss geht zwar häufig nach hinten los (emty net goal, Treffer in den leeren Kasten), doch manchmal gelingt es auch, ein Spiel dadurch noch zu kippen. Es ist ein Duell Mann gegen Mann, Torhüter gegen Angreifer. Beim Penalty (offiziell = Strafschuss) läuft der Spieler vom Mittelpunkt, die Scheibe am Schläger, allein auf den Goalie zu und versucht den Puck zu versenken. Die Aktion ist beendet, sobald der Puck einmal geschossen wurde. Nachschiessen ist demnach verboten! Ein Penalty wird verhängt, wenn bei einer Breaksituation (schneller Gegenstoß) durch ein Foul eine klare Torchance verhindert wurde. Auch wenn ein Spieler das Tor zwei Minuten vor Spielende absichtlich verschiebt, muss der Schiedsrichter einen Strafschuss verhängen . Steht ein Match nach der letzten Schluss-Sirene unentschieden gibt es ein Penaltyschiessen; das ist vergleichbar mit dem Elfmeterschiessen beim Fussball. Bully bedeutet im Englischen zwar "brutaler Kerl", in einem anderen Zusammenhang auch "Büchsenfleisch", in Deutschland ist es aber der umgangssprachliche Begriff für das Anspiel beim Eishockey. Ein Bully erfolgt vor jedem Drittel und nach jeder Spielunterbrechung. Dabei stehen sich zwei Spieler gegenüber und der Schiedsrichter wirft den Puck zwischen die Stöcke der beiden. Die Schläger der Spieler müssen das Eis berühren. Der Schiri hat das Recht, einen Spieler, der sich vor einen Bully nicht korrekt verhält, durch einen anderen ersetzen zu lassen. Die Eisfläche ist in drei Zonen unterteilt (Verteidigungszone, neutrale Zone, Angriffszone) Spieler des angreifenden Teams dürfen sich nicht vor dem Puck in die Angriffszone begeben, denn das ist Abseits. Also: erst die Scheibe über die blaue Linie, dann die Stürmer hinterher! Abseits wird vom Linienrichter durch heben des Arms angezeigt. Abgepfiffen wird aber nur, wenn auch ein Angreifer in der Abseitssituation den Puck berührt. Verlassen die Angreifer in einer angezeigten Abseitssituation die Angriffzone oder spielt das verteidigende Team den Puck in die neutrale Zone, läuft das Spiel weiter. Wenn ein Spieler den Puck aus der eigenen Spielhälfte über die Torlinie (Grundlinie) des gegnerischen Teams schiesst, wird auf unerlaubter Befreiungsschuss (Icing) entschieden. Diese Icing Regel gilt nicht wenn der Schuss aufs Tor kommt, der Puck durch den Torraum rutscht oder die Mannschaft, die die Scheibe herausgeschlagen hat, eine Spieler weniger auf dem Eis hat. Ausserdem kann der Schiedsrichter das Spiel weiter laufen lassen, wenn er den Eindruck hat, ein Spieler des anfderen Teams hätte den Puck spielen können, bevor dieser die Torlinie überquert hat |
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Im Eishockey gibt es mehr als über 50 Regelverstösse, die Strafen nach sich ziehen. In der Rubrik Fouls stehen die wichtigsten. Die Strafe die vom Schiri am häufigsten verhängt wird, ist die 2 Minuten Strafe. Der "Sünder" muss auf die Strafbank und sein Team in Unterzahl weiter spielen. Kassiert die dezimierte Mannschaft dabei ein Tor, ist die Strafe beendet. Strafen werden vom Schiri durch heben des Arms angezeigt. Das Spiel wird aber erst unterbrochen, wenn das Team, dass den Regelverstoß begangen hat, in Scheibenbesitz kommt. Die wichtigsten Strafen neben den klassischen 2 Minuten sind 5 Minuten, die 10 Minuten und die Spieldauer Disziplinar Strafe. Die härteste Strafe ist die Matchstrafe (Spieldauer + Sperre + 5 Minuten Unterzahl) Nicht nur zum Schutz der Plexiglasscheiben, ist es verboten, den Gegner wuchtig gegen die Bande zu knallen, zum Beispiel durch Beinstellen oder Vollkontakt. Strafe: 2 Minuten oder 5 Minuten + Spieldauer Disziplinar Strafe Eines der häufigsten Vergehen, weil so vielseitig. Spieler, die nicht am Puck sind, am Vorwärtskommen hindern, mit dem Stock auf den Handschuh schlagen, seinen Gegner am Aufheben seines Stocks zu hindern. Böse Zungen behaupten, der Schiedsrichter entscheidet auf Behinderung, wenn das Foul nicht genau zu identifizieren war Strafe: 2 Minuten Ob mit Stock , Knie, Fuss, Arm oder Hand, bring ich den Gegner ins Stolpern oder gar zu Fall, muss ich auf die Strafbank. Strafe: 2 Minuten oder 5 Minuten Verhindert ein Spieler durch Beinstellen bei einem schnellen Gegenangriff eine klare Torchance, riskiert er sogar einen Penalty gegen sein Team. Eishockey-Cracks sind manchmal wirklich keine Gentlemen. Provozieren, streiten, fluchen, beleidigen, obszön gestikulieren, spucken, schlagen.... die Regelmacher haben an alles gedacht, falls Eishockeyspieler mal aufhören zu denken. Strafe: 2 Minuten bis zur schweren Disziplinar - Strafe Schläger vom Eis, beide Hände an den Stock und Gegner umchecken. Strafe: 2 Minuten oder 5 Minuten + Spieldauer Disziplinar Strafe (bei Verletzung) Wer seinen Widersacher mit den Ellbogen checkt, darf in die Kühlbox. Strafe: 2 Minuten oder 5 Minuten + Spieldauer Disziplinar Strafe (bei Verletzung) Beliebt bei Verteidigern, aber trotzdem verboten. Den Gegner mit Stock haken, um ihn am Weiterkommen zu hindern. Strafe: 2 Minuten oder 5 Minuten Verhindert ein Spieler durch Haken bei einem schnellen Gegenangriff eine klare Torchance, riskiert er sogar einen Penalty gegen sein Team. Den Gegner halten? Z.B. an den Haaren dem Stock oder der Gesichtsmaske. Strafe: 2 Minuten oder 5 Minuten + Spieldauer- Disziplinar- Strafe Über Schulterhöhe wird das ganze "illegal" Strafe: 2 Minuten oder 5 Minuten + Spieldauer- Disziplinar- Strafe (bei Verletzung) war der Stock zufällig zu hoch und hat dabei einen Spieler verletzt, gibt es eine 2+2 Minuten Strafe Es reicht schon den Gegner mit seinem Schläger einzuschüchtern. Stockschwingen wird breits bestraft. Wer mit seinem Schläger gegen den Stock des puckführenden Spielers "klopft", erhält keine Strafe. Wer aber den Körper trifft ist dran. Strafe: 2 Minuten oder 5 Minuten + Spieldauer-Disziplinar-trafe bis hin zur Matchstrafe. Mit der Schaufel Richtung Gegner stechen, das ist der Inbegriff vom "schmutzigem Foul". Schon der Versuch ist strafbar. Strafe: 2+2 Minuten bis hin zur Matchstrafe (bei Verletzung) Hört sich harmlos an, meint aber: Faustschläge austeilen, Zurückschlagen, Mitmischen, Rächen usw... Auch wer seine Handschuhe absichtlich auszieht, um sich "schlagfertig" zu präsentieren, wird bestraft. Strafe: Die ganze Palette ist möglich, von 2 Minuten bis Matchstrafe Der Grad zwischen hartem, fairem Check und unerlaubtem Körpeangriff ist schmal. Es gilt: Wer mit mehr als zwei Schritten Anlauf in den Gegner hineinrennt oder Springt, begeht ein Foul. Strafe: 2 Minuten oder 5 Minuten |
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| Begriffe:
Um Eishockey besser verstehen zu können sollte man einige Begriffe kennen. Diese drei Abkürzungen sollte jeder deutsche Eishockeyfan kennen: DEL steht für Deutsche Eishockey Liga, das ist die erste deutsche Profiliga. DEB ist der Deutsche Eishockey Bund, er ist für die Ligen unterhalb der DEL zuständig. Ausserdem ist der DEB Veranstallter vom der Eishockey Weltmeisterschaft in Deutschland NHL ist die National Hockey League, die bekannteste ung mit Abstand beste Liga der Welt. In ihr spielen Teams aus den USA und Canada um den begehrtesten Pokal im Welt- Eishockey, den Stanley-Cup. Die Nummern der Spieler sind auf die Zahlen 1-99 limitiert. Einige Cracks tragen zudem ein "C "oder ein "A" auf dem Trikot. Das "C" steht für Capitain, das "A "für Assistenz - Capitain Der Capitain ist das Bindeglied zwischen Trainer, Mannschaft, Fans und nicht zuletzt dem Schiedsrichter: Nachfragen beim Schiri ist erlaubt, reklamieren allerdings verboten. Natürlich wird ein Torschütze besonders enthusiastisch gefeiert. Doch beim Eishockey zählen die Jungs, die die Vorlagen zum Treffer gebeben haben, genau so viel. Für eine Tormithilfe bekommt man ebenso einen Punkt in seiner persönlichen Scorerstatistik gutgeschrieben, wie bei einem Torerfolg. Am Ende werden Tore und "assists" zusammengezählt. Wer die meisten Punkte sammelt, ist Scorerkönig! Eishockey ist ein Mannschaftssport. In keiner Statistik wird das deutlicher, als in der Plus / Minus Statistik. Meine persönlichen Werte steigen und fallen mit dem Erfolg aller Teamkollegen auf dem Eis. Bin ich im Einsatz und mein Block erziehlt einen Treffer, bekommen alle Spieler meiner Mannschaft , d ie gerade auf dem Eis sind, einen Pluspunkt. Bei einem Gegentor entsprechend ein Minus. Zur Orientierung: Ein guter Wert in der DEL ist nach der Saison ca +30 Punkte. Eishockeyspieler sind warscheinlich die abergäubigsten Menschen der Welt. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, mit denen die Eishockey-Götter gütig gestimmt werden sollen. Ein Ritual -Klassiker ist die Art, wie die Ausrüstung angelegt wird. Verteidiger Mirko Lüdemann zieht immer erst den rechten Handschuh vor dem linken an,schnürt erst den rechten Schlittschuh, dann den linken. der Schwede Tomas Forslund trägt beim Aufwärmen immer dieselbe Unterwäsche, obwohl diese alten Gammelfetzen bereits drohen, auseinanderzufallen. Auch bei Auswärtsfahrten wird gerne dieselbe Zimmerbelegung gewählt, wie beim letzten Sieg. Es gibt Spieler die bedecken ihren Schläger mit Baby Puder. Wenn`s hilft! Die unumstritten wichtigste Position auf beim Eishockey ist die des Torhüters. Ein guter Goalie entscheidet nicht selten über Sieg und Niederlage, häfig auch darüber, ob man am Ender der Saison Erster oder Zweiter ist. Die "Teufelskerle zwischen den Pfosten" werden deshalb auch wie "heilige Kühe" behandelt. Gehören im rauehen Eishockey-Alltag harte Körperattacken zum normalen Geschäft, sind Angriffe gegen den Torhüter jedoch ebenso verpönt wie gefährlich. Denn geht ein Gegner allzu aggressiv gegen den Torwart vor bezieht er meist Prügel. Torhüter haben auch bei Strafen einen Sonderstatus. Goalies sitzen niemals auf der Strafbank (die Strafen werden von Mitspielern abgesessen). Nur bei Vergehen , die einen Spielausschluss nach sich ziehen (z.B.Match Strafe), verlassen Torhüter ihr Gehäuse. Dann können Sie direkt duschen gehen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten zum Torerfolg zu kommen. Diese Variante ist für den Torhüter die sicherlich peinlichste. Beim Bauerntrick lauert der Stürmer hinter dem Tor, täuscht den Goalie und drückt ihm die Scheibe von hinten in die Maschen. Der ein oder andere Neuling im Eishockeystadion fragt sich, ob es auch für die Zuschauer besondere Regeln oder gar Kleiderordnung gibt. Generell gilt: Genieße das Spiel, ob im Smoking oder im Trikot. Wichtig: Fliegt ein Puck über die Plexiglasscheibe ins Puplikum, darf der glückliche Fänger ihn behalten. Nicht zurückwerfen! ( Hat es alles schon gegeben ....) Ansonsten freut sich jeder Spiele über lautstarke Anfeuerung; mit unsportlichen Obzönitäten sollte man sich allerdings zurückhalten, denn das Motto lautet: Eishockey Fans sind faire Fans! |
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| Play-Offs
Die Play-Offs sind die entscheidenden Spiele um die deutsche Meisterschaft. Nur die acht besten Teaems der regulären Saison qualifizieren sich für die Play-Offs. Es geht wieder bei "Null" los. Punte und Torverhältnisse sind jetzt egal, es zählen nur noch Siege. Wer drei Play-Off-Runden (eine Runde umfasst maximal fünf Spiele) übersteht, ist Deutscher Meister. In den Play-Offs gilt das Prinzip immer der Beste gegen den Schlechtesten. Damit ist natürlich nicht die Spielstärke, sondern die Platzierung aus der regulären Saison gemeint. Im Viertelfinale trifft also der Erste auf den Achten, der Zweite auf den Siebten, der Dritte auf den Sechsten und der Vierte auf den Fünften. Auch im Halbfinale gilt dieses Grundprinzip. Wieder werden die Paarungen danach bestimmt, welche Mannschaft nach der regulären Saison die bestplazierte, welche die schlechteste war. Ein festes Tableau, wie z.B. beim Tennis gibt es in den Play-Offs nicht. Wie kommt man eine Runde weiter? In den Play-Offs wird nach dem Modus "best of five" gespielt. Das bedeutet, wer drei Spiele gegen seinen Gegner gewinnt, ist eine Runde weiter. Maximal kann es also zu fünf Duellen zweier Mannschaften kommen. Steht es in den Play-Off-Spiel nach regulärer Spielzeit (60 Minuten) unentschieden, gibt es eine Verlängerung von maximal 20 Minuten. In den Verlängerungen gilt das Prinzip des "sudden death" (plötzlicher Tod) Schiesst eine Mannschaft ein Tor hat siedas Spiel gewonnen Trifft keines der beiden Teams in der Verlängerung, gibt es Penaltyschiessen. Der Unterschied zur regulären Saison ist das es erst eine Verlängerung gibt und dann Penaltyschiessen. Es ist kein Zeichen von Unsportlichkeit, dass sich die Spieler nicht nach jedem Play-Off-Duell die Hände schütteln Das obligatorische "shake hands" erfolgt erst nach Beendigung einer kompletten Play-Off-Runde, also nach maximal fünf Spielen. "Während der Serie herrscht Krieg, da schüttelt man sich nicht die Hand", sagen einige Spieler. "Wer rasiert, verliert", lautet das Motto während der Play-Offs. Kaum ein Spieler greift in der heißesten Phase der saison zu Schaum und Klinge, denn rasiert werden darf erst nach dem Ausscheiden aus den Play-Offs. Alles andere bringt Unglück. Stoppelige Eishockey-Cracks haben also nichts mit Faulheit oder Ungepflegtheit zu tun. Es ist wie so vieles beim Eishockey, Aberglaube |
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